Donnerstag, 26. November 2015

DER ZWETSCHKENRÖSTER IST NICHT NUR FÜR DEN SCHMARREN.


Hinlänglich bekannt ist ja, dass Zwetschkenröster und Kaiserschmarren ein Dreamteam sind und das eine ohne das andere eigentlich nur halb so gut ist.

Dass der Zwetschkenröster aber auch ein Dessert-Retter in der Not ist, wenn man grad keine Eier für den geliebten Schmarren zuhaus hat, oder ein Seelenschmeichler oder ein Last-Minute-Dessert-Aufpimper und auch einfach ein Restlverwertungs-Unterstützer, zeigen wir Euch heute.
Mit fünf Zutaten, von denen man sowieso so gut wie alles vorrätig hat, zaubert ihr aus ein paar Keksen, ein bisserl Zwetschkenröster und drei weiteren Zutaten ein sehr nettes, winterliches und vor allem superschmackhaftes Dessert.

Zutaten:
Kekse zerkrümelt (am liebsten Schokokekse und diese am besten in ein Frischhaltesackerl geben, mit dem Nudelwalker ordentlich drüberwalken oder draufhauen, sodass das Ergebnis Keksbrösel sind)
geschlagenes Schlagobers, welches ihr nach Belieben mit Honig (oder Vanillezucker) und ein wenig Joghurt zu einer Creme vermischt und Zwetschkenröster.

Schichtet zuerst ein paar Keksbrösel, dann ein wenig Creme und dann den Zwetschkenröster in ein Glas, wiederholt diesen Vorgang bis dieses gefüllt ist und streut am Ende noch ein paar Keksbrösel drüber – fertig.

Ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank optimieren das Ergebnis. Die einen sagen Schichtdessert, wir sagen Restlverwertung die ja – wie wir alle wissen – meistens am besten schmeckt und noch dazu in der Nachweihnachtszeit eine Möglichkeit ist, den einen oder anderen übrigen Keks zu verarbeiten.

Zubereitungszeit: so lange wie das Schlagobers schlagen dauert plus ein paar Minuten zum verrühren, zerbröseln und schichten.

Natürlich passt der Zwetschkenröster nicht nur in die erwähnten Speisen, sondern auch genau so gut zu Topfenknödeln, auf den Frühstücksbrei, auf eine Kugel Vanilleeis, zum Grießkoch, ins Joghurt und, und, und... – aber das ist eine andere Geschichte...

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